Kreativflächen gegen Vandalismus:  Legale Graffitiflächen gesucht 

Die Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick hat aktuell beschlossen, dass das Bezirksamt geeignete und legale Graffitiflächen für Jugendliche im Bezirk identifizieren und klar erkennbar kennzeichnen soll. Ziel des Antrags ist es, Raum für urbane Jugendkultur zu schaffen und gleichzeitig illegale Schmierereien im öffentlichen Raum zu reduzieren. 

Hintergrund und Stand der Umsetzung: 

  • Aktueller Beschluss: Die BVV hat auf Initiative der CDU beschlossen, dass die Verwaltung Flächen suchen und als legale Sprühflächen kenntlich machen muss. Die konkrete Umsetzung wird derzeit vom Bezirksamt und den Fachämtern ausgearbeitet.
  • Parallele Strategie: Neben dem Ausweisen von Kreativflächen hat die BVV im Januar 2024 einen Aktionsplan gegen Vandalismus beschlossen, um illegale Schmierereien einzudämmen. Die neuen legalen Flächen sollen nun beide Ansätze Jugendförderung und zeitgleich Stadtsauberkeit verbinden.  

Ziele des neuen Beschlusses 

  • Jugendkultur fördern: Jugendliche sollen einen sicheren Ort für ihre Kreativität bekommen. 
  • Vandalismus senken: Die Politiker hoffen, dass durch legale Wände weniger illegale Schmierereien entstehen.
  • Geld sparen: Weniger illegale Graffiti bedeuten auch weniger Kosten für die Reinigung im Bezirk. 

Gescheiterte frühere Versuche 

Schon im Jahr 2020 gab es Pläne für legale Flächen. Damals wollte der Bezirk z.B. freie Betonwände an der Minna-Todenhagen-Brücke nutzen. Das scheiterte an strengen Sicherheitsregeln für den Verkehr und Brücken.

Den genauen Wortlaut des Beschlusses sowie die aktuellen Sitzungsprotokolle finden Sie auf der Website vom Bezirksamt Treptow-Köpenick. Den aktuellen Initiativantrag können Sie auf der Webseite der CDU-Fraktion Treptow-Köpenick nachlesen.